Sie planen eine Feier für 20 Gäste und möchten nicht stundenlang in der Küche stehen? Keine Sorge – mit der richtigen Planung und cleveren Rezepten wird das Festessen zum Kinderspiel. Dieser Leitfaden zeigt Ihnen, wie Sie mit wenig Aufwand leckere Mengen kalkulieren, Kosten im Griff behalten und Ihre Gäste stressfrei verwöhnen.
Empfohlene Hauptgerichtmenge pro Person: 200–250 g Fleisch/Fisch oder 300–400 g Buffet ·
Durchschnittliche Kosten selbst gekocht: 5–10 € pro Person ·
Fingerfood als Hauptmahlzeit: 6–8 Stücke pro Person ·
Getränkebedarf pro Person: 1–1,5 Liter über den Abend
Kurzüberblick
- Für ein Hauptgericht rechnet man 200–250 g Fleisch oder Fisch pro Person (Egora Catering (Catering-Ratgeber))
- Selbst gekochtes Essen kostet durchschnittlich 5–10 € pro Person (Familienkost (Budget-Kochportal))
- Die genauen Kosten variieren stark je nach Region und Lebensmittelpreisen
- Die optimale Anzahl Fingerfood hängt von der Dauer der Feier und den weiteren Speisen ab
- Menü spätestens 1–2 Wochen vor dem Event festlegen (Egora Catering (Catering-Ratgeber))
- Suppen und Saucen 1–2 Tage vorher vorbereiten
- Am Eventtag nur noch aufwärmen und anrichten
Die fünf zentralen Kennzahlen auf einen Blick – so vermeiden Sie die häufigsten Planungsfehler bei der Mengenkalkulation.
| Kennzahl | Wert |
|---|---|
| Hauptgericht pro Person | 200–250 g |
| Buffet pro Person | 300–400 g |
| Selbstkochen Kosten pro Person | 5–10 € |
| Fingerfood als Hauptgericht | 6–8 Stücke |
| Getränke pro Person | 1–1,5 Liter |
Wie viel Essen benötige ich für eine Feier mit 20 Personen?
Portionsgrößen für Hauptgericht
- Für ein Hauptgericht rechnet man 200–250 g Fleisch oder Fisch pro Person (Egora Catering (Catering-Ratgeber)).
- Bei einem Buffet werden etwa 300–400 g pro Person eingeplant.
- Egora Catering nennt als Faustregel für Beilagen 200 bis 250 Gramm pro Person (Egora Catering (Catering-Ratgeber)).
- Salate: 100–150 g pro Person.
Beilagen und Salate richtig kalkulieren
Für Beilagen wie Kartoffeln oder Reis rechnen Sie etwa 150 g roh pro Person. Bei Kartoffelsalat oder Nudelsalat sollten Sie 150–200 g pro Person einplanen – die Menge frisst sich durch das Dressing und die Zutaten schnell auf. Salate in leichter Variante: etwa 100–150 g pro Person. Wer auf Nummer sicher gehen will, kalkuliert bei gemischten Buffets eher etwas großzügiger.
Buffet vs. serviertes Menü
Ein Buffet ist die deutlich stressfreiere Wahl für 20 Gäste. Es erlaubt den Gästen, sich selbst zu bedienen, und Sie können die meisten Speisen vorbereiten, ohne aufwändig zu servieren. Servierte Menüs brauchen mehr Personal oder Zeit. Die Folge: Buffets sind nicht nur einfacher, sondern meist auch günstiger (Egora Catering (Catering-Ratgeber)).
Wer sein Menü 1–2 Wochen vor dem Event festlegt, spart sich nicht nur Panikkäufe, sondern kann gezielt Angebote nutzen. Egora Catering rät, das Menü mindestens 1 bis 2 Wochen vorher zu planen (Egora Catering (Catering-Ratgeber)).
Wie viel kostet Essen für 20 Personen?
Selbst kochen vs. Catering
- Selbst gekochtes Essen kostet durchschnittlich 5–10 € pro Person (Familienkost (Budget-Kochportal)).
- Catering liegt bei 15–30 € pro Person.
- Hochzeitscatering kann ab 40 € pro Person kosten.
- Mit einfachen Gerichten wie Pasta oder Eintopf lassen sich Kosten senken.
Preisspannen pro Person
Die Spanne ist enorm: Für ein Chili con Carne liegen die Kosten bei etwa 3–5 € pro Person, ein aufwendiges Grillmenü mit Steaks kann leicht auf 15–20 € pro Person klettern. Catering-Angebote beginnen bei 15 € pro Person (einfaches Buffet) und können für gehobene Küche auf 50 € plus steigen. Für 20 Personen bedeutet das: Selbstkochen kostet 100–200 € insgesamt, Catering dagegen 300–600 €. Die Differenz ist signifikant.
Tipps zur Kostensenkung
Wer sparen will, setzt auf saisonale Zutaten, kauft in Großgebinden beim Discounter und nutzt Eigenmarken. Familienkost (Budget-Kochportal) gibt für einen günstig kochenden Wochenplan im Durchschnitt etwa 1 Euro pro Person und Rezept an (Familienkost (Budget-Kochportal)). Das ist ambitioniert, aber machbar – vor allem mit Eintöpfen und Nudelgerichten.
Wer auf Catering setzt, sollte unbedingt auf versteckte Kosten achten: Liefergebühren, Geschirrmiete und Servicepersonal können den Endpreis um 30 % oder mehr treiben. Der vermeintliche Komfort wird schnell teuer.
Welches Essen ist billig und macht satt?
Günstige Hauptgerichte für 20 Personen
- Eintöpfe, Nudelgerichte und Kartoffelgerichte sind preiswert und sättigend.
- Reis und Hülsenfrüchte wie Linsen sind günstige Proteinquellen.
- Gerichte mit saisonalem Gemüse reduzieren Kosten.
- Gulasch oder Chili con Carne für 20 Personen ca. 3–5 € pro Person.
Sättigende Beilagen
Kartoffeln in jeder Form – Pellkartoffeln, Kartoffelsalat, Ofenkartoffeln – sind extrem günstig und machen satt. Auch Vollkornreis und Bulgur sind preiswerte Sattmacher. Ein Tipp: Bieten Sie eine große Schüssel gemischten Salat mit Essig-Öl-Dressing an – das ist billig, gesund und füllt die Mägen.
Rezeptideen mit wenig Aufwand
Suppe mit Einlage (z. B. Kürbiscremesuppe mit Croutons) und Pizza vom Blech lassen sich in großen Mengen mit minimalem Aufwand zubereiten. EDEKA (deutscher Supermarkt-Ratgeber) empfiehlt, bei der Planung für viele Personen nicht nur die Gästezahl, sondern auch Küche, Ausstattung, Lagerung und Anlass zu berücksichtigen (EDEKA (deutscher Supermarkt-Ratgeber)). Diese Gerichte lassen sich alle am Vortag vorbereiten.
Gerade die billigsten Gerichte – Eintopf, Suppe, Nudeln – sind oft die, die Gäste am meisten lieben. Ein deftiger Linseneintopf kostet 2 € pro Person, macht garantiert satt und wird von Kennern geschätzt. Aufwand: eine Stunde Kochen.
Wie viel Fingerfood für 20 Gäste?
Anzahl Fingerfood pro Person
- Als Hauptmahlzeit rechnet man 6–8 Stücke pro Person (Egora Catering (Catering-Ratgeber)).
- Bei einem Buffet mit anderen Speisen genügen 4–6 Stücke.
- Empfohlen werden 3–4 verschiedene Sorten.
- Kombination aus warmen und kalten Häppchen ist ideal.
Kalte und warme Häppchen kombinieren
Ein Mix aus 2 warmen und 2 kalten Sorten ist der Klassiker für jedes Büffet. Kalte Häppchen wie belegte Mini-Brötchen, Käsespieße oder Gemüsesticks mit Dip lassen sich bereits am Vortag vorbereiten. Warme Häppchen wie Mini-Frikadellen oder Blätterteig-Schnecken werden kurz vor dem Servieren aufgebacken. Egora Catering rät, am Eventtag Brot aufzubacken, Speisen aufzuwärmen und Buffets anzurichten (Egora Catering (Catering-Ratgeber)).
Vegetarische und vegane Optionen
Planen Sie bei 20 Gästen immer mindestens 2–3 vegetarische Optionen ein. Falafel, gefüllte Weinblätter oder Caprese-Spieße sind schnell gemacht und kommen bei Fleischessern genauso gut an. Die Faustregel: Ein Drittel der Fingerfood-Sorten sollte vegetarisch oder vegan sein – das vermeidet Diskussionen und macht die Auswahl inklusiv. Wer nach weiteren vegetarischen Hauptgerichten sucht, findet etwa bei Rote Bete Rezepten als Hauptgericht einfache Alternativen.
“Defitige Suppe mit verschiedenen Brötchen oder Pizza sind günstig und wenig Aufwand.”
– Nutzer auf Chefkoch.de (deutsches Rezepte-Forum)
“Die Auswahl an einfachen, unkomplizierten Partyessen ist riesig – von der Lasagne über den Nudelsalat bis zum Fingerfood-Buffet.”
– Redaktion Lecker.de (deutsches Kochmagazin)
Was rechnet man bei einer Feier pro Person?
Getränke pro Person
- Getränke: ca. 1–1,5 Liter pro Person über den Abend.
- Für alkoholfreie Getränke ca. 0,5–1 Liter, für Bier/Wein 0,5–0,75 Liter.
- Essensmenge insgesamt: 500–600 g pro Person für ein Buffet.
- Kosten für Getränke ca. 5–8 € pro Person bei Selbstkauf.
Essensmengen pro Person
Für 20 Personen rechnet man grob 10–12 kg Essensgewicht insgesamt (Hauptgericht, Beilagen, Salat, Dessert). Werden nur Fingerfood und Snacks gereicht, reduziert sich die Menge auf 4–6 kg Gesamtgewicht. Wichtig: Die Rechnung geht nur auf, wenn Sie die Portionsgrößen der jeweiligen Speiseart beachten.
Gesamtkosten pro Person
Selbstkochen plus Getränke (nicht alkoholisch) landen bei etwa 10–18 € pro Person. Catering plus Getränke können schnell auf 25–40 € pro Person steigen. Der Unterschied für 20 Personen: 200–360 € gegenüber 500–800 €. Die Wahl der Getränke (Markenprodukte vs. Discounter-Eigenmarken) macht dabei einen großen Unterschied.
Was sind die Top 10 Gerichte?
Beliebte Gerichte für viele Gäste
- Beliebte einfache Gerichte: Schnitzel, Bratwurst mit Kartoffelsalat, Nudelsalat, Lasagne, Chili sin Carne, Pizza, Ofenkartoffeln, Suppe, Grillspieße, Wrap-Rollen.
- Diese Gerichte lassen sich gut vorbereiten und in großen Mengen zubereiten (EDEKA (deutscher Supermarkt-Ratgeber)).
- Die meisten sind auch in günstigen Varianten umsetzbar.
Einfach zuzubereitende Klassiker
Der Party-Pfundstopf (ein Eintopfvariante von Emmi kocht einfach) ist für etwa 10 Personen gedacht und lässt sich durch Verdopplung der Mengen auf 20 Personen skalieren (Emmi kocht einfach (Foodblog für große Portionen)). Das Prinzip gilt für fast alle Eintopf- und Nudelgerichte: Verdoppeln oder verdreifachen Sie die Zutaten – die Kochzeit bleibt meist gleich.
Vorbereitungstipps
Egora Catering empfiehlt, Suppen, Eintöpfe, Dips und Saucen 1 bis 2 Tage vorher vorzubereiten, Salate ohne Dressing und marinierte Fleischgerichte am Vortag (Egora Catering (Catering-Ratgeber)). Am Eventtag bleibt dann nur noch das Aufwärmen und Anrichten. Diese Taktik reduziert den Stress auf ein Minimum.
- Menü 1–2 Wochen vor dem Event festlegen und Einkaufsliste schreiben.
- Suppen, Saucen und Dips 1–2 Tage vorher kochen und kühlen.
- Salate ohne Dressing und marinierte Fleischgerichte am Vortag vorbereiten.
- Am Eventtag Speisen aufwärmen, Brot aufbacken und Buffet anrichten.
- Frische Salate kurz vor dem Servieren mit Dressing anmachen.
Die Auswahl: Wer 3–4 dieser Top-10-Gerichte kombiniert, hat ein abwechslungsreiches Buffet, das mit 2–3 Stunden Vorbereitung auskommt. Der Clou ist, dass die gleichen Grundzutaten (Kartoffeln, Nudeln, Hackfleisch) für mehrere Gerichte verwendet werden können – das vereinfacht den Einkauf enorm.
Wer 2 Gerichte auswählt, die auf denselben Basisprodukten aufbauen (z. B. Kartoffelsalat und Ofenkartoffeln), kauft nur eine Sorte Kartoffeln in großen Mengen – günstiger und einfacher als drei verschiedene Einkäufe. Auch proteinreiche Getränkeoptionen lassen sich mit wenigen Zutaten für alle Gäste skalieren.
Noch praktischer wird es mit Rezepte für zehn Gäste, die sich problemlos hochskalieren lassen.
Häufig gestellte Fragen
Wie viel Vorbereitungszeit benötigt man für ein Essen für 20 Personen?
Mit der richtigen Planung reichen 2–3 Stunden am Vortag plus 1 Stunde am Eventtag. Die Hauptarbeit liegt im Einkauf und Vorkochen – vor allem bei Eintöpfen, Aufläufen und Saucen ist das problemlos machbar.
Kann man alle Gerichte am Vortag vorbereiten?
Ja, fast alles lässt sich vorbereiten. Suppen, Eintöpfe, Aufläufe, Saucen, Salate (ohne Dressing) und marinierte Fleischgerichte sind am Vortag oder sogar 2 Tage vorher fertig. Nur frische Salate mit Dressing sollten kurz vor dem Servieren angemacht werden.
Welche Getränke eignen sich für eine Feier mit 20 Personen?
Bewährt hat sich ein Mix aus Wasser (still und sprudelnd), Saftschorlen, Bier und Wein. Für eine alkoholfreie Variante bieten sich selbstgemachte Limonaden oder Eistees an. Kalkulieren Sie 1–1,5 Liter Gesamtmenge pro Person über den Abend.
Wie lagere ich Reste richtig?
Reste schnell abkühlen lassen und innerhalb von 2 Stunden in den Kühlschrank stellen. Portionieren Sie größere Restmengen flach in Gefrierbeuteln – so frieren sie schneller durch und lassen sich später leichter entnehmen. Die 2-2-2-Lebensmittelregel hilft, Reste sinnvoll zu verwerten.
Was tun, wenn Gäste Allergien haben?
Fragen Sie vorab nach Unverträglichkeiten und kennzeichnen Sie Speisen klar. Halten Sie 2–3 allergikerfreundliche Optionen bereit (z. B. glutenfreie Wraps, laktosefreie Dips). Ein Zettel mit Inhaltsstoffen neben jedem Gericht ist die sicherste Lösung.
Wie viel Dessert pro Person sollte man einplanen?
Egora Catering nennt als Faustregel für Dessert 150 Gramm pro Person (Egora Catering (Catering-Ratgeber)). Ein Klassiker: Tiramisu im Blech oder Obstsalat – beide lassen sich am Vortag zubereiten.
Sollte man Fleisch und vegetarische Optionen anbieten?
Ja, planen Sie mindestens 1–2 vegetarische Hauptgerichte ein. Bei 20 Gästen kann man mit 2–3 Vegetariern rechnen, aber auch Fleischesser greifen gerne zu fleischlosen Optionen. Ein ausgewogenes Buffet erhöht die Zufriedenheit aller.
Wie kann ich die Kosten noch weiter senken?
Kaufen Sie in Großgebinden beim Discounter, nutzen Sie Saisonkalender für Gemüse und setzen Sie auf preiswerte Grundzutaten wie Kartoffeln, Nudeln, Reis und Hülsenfrüchte. Verzichten Sie auf Markenprodukte bei Grundnahrungsmitteln – Eigenmarken sind oft genauso gut.
Das Fazit für Gastgeber in Deutschland: Wer früh plant, auf Buffet statt serviertem Menü setzt und die Portionsgrößen kennt, kann mit 100–200 € und 3–4 Stunden Gesamtaufwand ein Fest für 20 Gäste zaubern. Wer auf Catering setzt, zahlt das Drei- bis Vierfache – und kocht am Ende oft selbst nach. Für den deutschen Gastgeber ist die Entscheidung klar: Selbstkochen spart Geld und gibt die Kontrolle über Qualität und Zutaten – mit minimalem Mehraufwand.
